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Hardie ist immer vom menschlichen Körper fasziniert gewesen, weniger als körperlicher Einheit, einem als Ganzes Aufzufassenden, sondern eher wegen eines bestimmten Aspekts: der Haut, der Oberfläche des Körpers ...
In jüngeren Arbeiten richtete sie das Augenmerk auf die visuelle Erscheinung von Haut, ihrer Farbe, ihrer Transluzenz, ihren tonalen Veränderungen, ihrem Hervor- oder Zurücktreten in unserem Blickfeld je nach Wechselwirkung mit anderen Farben und / oder Gradierungen von Licht und Schatten ... Die Leinwand wurde zum Äquivalent der Haut. Auf ihr führte Hardie, in engumschriebenen formalen Sequenzen von Gemälden, Übungen in Farbe, Ton, Licht und Schatten aus, mit der Leinwand als einer Art Palette, auf der sie ihre Farben mischte ...

Hardies Werk hat einen meditativen Aspekt, der unterfüttert ist von einem machtvollen humanistischen Bewusstsein des weiten Spektrums der Hautfarben, die sie bei ihren Freunden und auf den Straßen und in der U-Bahn von New York City antrifft, wo sie jetzt lebt. Mit anderen Worten, diese Gemälde sind nicht einfach formale Exerzitien des Einfangens komplexer Wechselbewegungen in unserer Farbwahrnehmung, sondern sie sind eine Meditation über den unglaublichen Reichtum, die unglaubliche Vielfalt des Menschlichen und, darin eingeschlossen, die nicht festgelegte Veränderlichkeit der Ethnien ...

(Auszug aus einem Text von Keith Hartley, stellv. Leiter Modern and Contemporary Art, National Galleries of Scotland)

(9. – 13. Feb. 2021)

 

Hardie ist immer vom menschlichen Körper fasziniert gewesen, weniger als körperlicher Einheit, einem als Ganzes Aufzufassenden, sondern eher wegen eines bestimmten Aspekts: der Haut, der Oberfläche des Körpers ...
In jüngeren Arbeiten richtete sie das Augenmerk auf die visuelle Erscheinung von Haut, ihrer Farbe, ihrer Transluzenz, ihren tonalen Veränderungen, ihrem Hervor- oder Zurücktreten in unserem Blickfeld je nach Wechselwirkung mit anderen Farben und / oder Gradierungen von Licht und Schatten ... Die Leinwand wurde zum Äquivalent der Haut. Auf ihr führte Hardie, in engumschriebenen formalen Sequenzen von Gemälden, Übungen in Farbe, Ton, Licht und Schatten aus, mit der Leinwand als einer Art Palette, auf der sie ihre Farben mischte ...

Hardies Werk hat einen meditativen Aspekt, der unterfüttert ist von einem machtvollen humanistischen Bewusstsein des weiten Spektrums der Hautfarben, die sie bei ihren Freunden und auf den Straßen und in der U-Bahn von New York City antrifft, wo sie jetzt lebt. Mit anderen Worten, diese Gemälde sind nicht einfach formale Exerzitien des Einfangens komplexer Wechselbewegungen in unserer Farbwahrnehmung, sondern sie sind eine Meditation über den unglaublichen Reichtum, die unglaubliche Vielfalt des Menschlichen und, darin eingeschlossen, die nicht festgelegte Veränderlichkeit der Ethnien ...

(Auszug aus einem Text von Keith Hartley, stellv. Leiter Modern and Contemporary Art, National Galleries of Scotland)

 

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