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‚Die Leinwände von Birgitte Lund sind Treffpunkte von Dingen. Mit Acrylmalerei, mit Papier, mit Flüssigkautschuk und anderen Flüssigkeiten gestaltete Bereiche – organische Strukturen, die sich einprägen. Sie begegnen einander auf der Leinwand und suchen sich in einer Komposition zu vereinen; eine abstrakte Collage. Die Arbeiten sind oft um Bereiche angelegt, welche die Leinwand in horizontale Streifen teilen, etwa in der Serie “Psychedelic Landscapes”. Es gibt unter ihnen unmittelbar schöne Farbkompositionen in der Tradition von Mark Rothko. Aber rigorose Schönheit muss herausgefordert werden von Dingen, die sich nicht einfügen, und so geschieht es auch – sogar um verstörende, hässliche und gemeine Dinge mag es sich handeln. So verhält es sich bei der visuellen Dissonanz. Doch wird den Dissonanzen nicht gestattet, einfach da zu sein und verstörend zu wirken. Sie werden dazu gebracht, miteinander und mit dem Hintergrund in Austausch zu treten, indem neue Schichten und Brücken hinzukommen, so dass das Gleichgewicht wiederhergestellt wird, die Dissonanz aber fortbesteht. Derart schroff sind die Dissonanzen in der Regel nicht. Sie fungieren als Spannungsfelder im Bild, die seiner Schönheit Dauer verleihen.’ (Torben Sangild)

“Meine Arbeit kreist um die Entdeckung von Bildlandschaften – entdecken gleich einem Archäologen, aber in entgegengesetzter Richtung. Die Landschaften werden durch zahlreiche strukturierte Schichten aufgebaut. Spuren werden hinterlassen auf absorbierenden wie auf abweisenden Oberflächen. Linien, Markierungen, sedimentierte Figuren von meinen graphischen Skizzen, Zeichnungen und früheren Arbeiten bilden Landmarken auf der Oberfläche.” (Birgitte Lund)

(5. – 9. März 2021)

 

‚Die Leinwände von Birgitte Lund sind Treffpunkte von Dingen. Mit Acrylmalerei, mit Papier, mit Flüssigkautschuk und anderen Flüssigkeiten gestaltete Bereiche – organische Strukturen, die sich einprägen. Sie begegnen einander auf der Leinwand und suchen sich in einer Komposition zu vereinen; eine abstrakte Collage. Die Arbeiten sind oft um Bereiche angelegt, welche die Leinwand in horizontale Streifen teilen, etwa in der Serie “Psychedelic Landscapes”. Es gibt unter ihnen unmittelbar schöne Farbkompositionen in der Tradition von Mark Rothko. Aber rigorose Schönheit muss herausgefordert werden von Dingen, die sich nicht einfügen, und so geschieht es auch – sogar um verstörende, hässliche und gemeine Dinge mag es sich handeln. So verhält es sich bei der visuellen Dissonanz. Doch wird den Dissonanzen nicht gestattet, einfach da zu sein und verstörend zu wirken. Sie werden dazu gebracht, miteinander und mit dem Hintergrund in Austausch zu treten, indem neue Schichten und Brücken hinzukommen, so dass das Gleichgewicht wiederhergestellt wird, die Dissonanz aber fortbesteht. Derart schroff sind die Dissonanzen in der Regel nicht. Sie fungieren als Spannungsfelder im Bild, die seiner Schönheit Dauer verleihen.’ (Torben Sangild)

“Meine Arbeit kreist um die Entdeckung von Bildlandschaften – entdecken gleich einem Archäologen, aber in entgegengesetzter Richtung. Die Landschaften werden durch zahlreiche strukturierte Schichten aufgebaut. Spuren werden hinterlassen auf absorbierenden wie auf abweisenden Oberflächen. Linien, Markierungen, sedimentierte Figuren von meinen graphischen Skizzen, Zeichnungen und früheren Arbeiten bilden Landmarken auf der Oberfläche.” (Birgitte Lund)

 

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(Foto: Stuart McIntyre)