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GH exhibition text window show / preview 2021

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Liebe Freunde und Sammler,

Die Galerie bleibt weiterhin geschlossen, bis die Pandemiesituation sich erheblich gebessert haben wird. Währenddessen zeigen wir in unserem Fenster weiterhin Werke der Künstler der Galerie, als Vorschau auf die kommenden Einzelausstellungen.

Vom 17. April bis zum 13. Mai zeigen wir mit Freude einige jüngere Gemälde der Künstlerin Gwen Hardie.

Das Werk von Gwen Hardie erscheint wie die Abstraktion in ihrer reinsten Form, solange bis man mehr über den Prozess erfährt, aus dem diese ätherischen Farbtonfelder hervorgehen. Hardies Inspiration sind die Menschen und die unendlichen Variationen der menschlichen Haut, ihrer Farbe und des Leuchtens, das von ihr ausgeht. Inspiriert auch von früheren klassischen Porträtstudien werden die chromatischen Eigenschaften und die Leuchtkraft der menschlichen Haut auf Leinwände in quadratischem Format transponiert, auf denen die feinsten Tönungen von Farbe und Licht vollkommen verschmelzen. Gwen Hardies Gemälde faszinieren den Betrachter und überraschen ihn, sie wandeln sich beständig je nach Blickwinkel und Eigenschaft des Lichts, in das sie getaucht sind. In diesen Arbeiten wird der Übergang von der Figuration in die Abstraktion diskret verborgen und herrlich gemeistert.

Gwen Hardie, geboren und aufgewachsen in Schottland, lebte und arbeitete in London und Berlin, bevor sie sich im Jahr 2000 in New York City niederließ. Sie war die jüngste Künstlerin, deren Werk in der Scottish National Gallery of Modern Art in Edinburgh in einer Einzelausstellung 1994 gezeigt wurde. Jüngst wurde ihr Werk auf den Kunstmessen PAN AMSTERDAM und KunstRAI mit der Galerie ASAP, Rotterdam, sowie bei Chabot Fine Art in La Hague gezeigt. Zu den weiteren Ausstellungen gehört Reality: Modern and Contemporary British Painting 2015 in der Walker Art Gallery in Liverpool und dem Sainsbury Centre in Norwich, zusammen mit Lucien Freud, Jenny Saville und anderen. In den USA wurde ihr Werk 2014 in der Einzelausstellung Skin Deep in der Smoyer Art Gallery am Roanoke College sowie 2013 in Borderline; Depictions of Skin bei Garis & Hahn in New York City gezeigt. Hardies Werke finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie zum Beispiel im Metropolitan Museum of Art, New York, British Council, London und in der Modern Collection des Calouste Gulbenkian Museums in Lissabon.

Ein Katalog der kommenden Einzel-Ausstellung Gwen Hardies ist erhältlich und kann auf Anfrage gern versandt werden, zusammen mit einer vollständigen Werkliste.